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Appstore gegen den Android Store: Unterschiedliche Ansätze

iphone © Apple Der App Store ist ein phänomenaler Erfolg, darüber besteht kein Zweifel. Keinen Zweifel gibt es jedoch hinsichtlich der Tatsache, dass der Store sich zunehmender Konkurrenz ausgesetzt sieht. So kommt der Android Store dem App Store immer näher.

Unterschiedliche Wege:

Bereits seit langer Zeit herrscht Unklarheit darüber, ob man das Internet als offenen oder geschlossenen Standard betrachten sollte. Einige Menschen glauben, dass ein geschlossenes Internet mit geschlossenen Standards nicht die Zukunft darstelle. Offene Standards seien das Nonplusultra. Doch die Welt ist nicht so schwarz und weiss, wie es manche versuchen, darzustellen. Der Grund: Der App Store und der Android Market verfolgen zwar unterschiedliche Ansätze (geschlossen vs. offen), jedoch beweisen beide Store-Konzepte, dass sie Erfolgs-Potenzial haben. Apple verfolgt die Strategie der geschlossenen und eigenen Standards. Aus diesem Grunde werden andere Programme als die, die im App Store verkauft werden, erst gar nicht auf die Smartphones (iPhones) gelassen. Google hingegen präsentiert sich als offene Plattform. Das Unternehmen kooperiert mit einer Vielzahl von Geräteherstellern. So eine Strategie würde Apple nicht in den Sinn kommen.

Offen oder geschlossen?

Apple verfolgt wie bereits erwähnt eine geschlossene Strategie, d.h. alle Apple-Produkte befinden sich in einem geschlossenen Ökosystem. Sie sind regelrecht miteinander verzahnt und tauschen sich untereinander nahtlos aus, wie z.B. der Mac und das iPhone. In diesem Zusammenhang hat Apple den App Store kreiert, der sich ebenfalls nahtlos in die Apple-Welt einfügt. Mittlerweile fasst der App Store über 140.000 Apps und gehört somit zu den grössten Erfolgen in der Geschichte des Unternehmens. Den digitalen Marktplatz gibt es bereits seit dem Jahr 2008. Es gibt für beinahe jeden Lebensbereich das passende App und die Zahl der Programme wächst stetig weiter. Mittlerweile wurden über 3 Milliarden dieser Apps heruntergeladen. Eine astronomisch hohe Zahl, die natürlich vor allem für Apple erfreulich ist, denn Apple erhält einen Anteil von 30% von den Erlösen der Apps. Die restlichen 70% gehen an die Entwickler. Der App Store hat dabei eine recht strenge Ordnung. Nur moralisch “einwandfreie” Apps werden von Apple dann tatsächlich auch freigegeben. Google ist in dieser Hinsicht offener als Apple. Das Betriebssystem Android lässt sich auf alle Geräte installieren. Auch sind die Entwickler nicht an Regeln gebunden was das Programmieren von Applikationen für den Android Market angeht. Dafür ist Googles Marktplatz mit weit weniger Apps bestückt als der App Store. Lediglich über 20.000 Apps finden sich im Store des Suchgiganten.

Fazit: Es bleibt spannend

Momentan kann der Android Market nicht ganz mithalten mit dem App Store. Von daher ist Apple mit seinem Model (noch) im Vorteil. Doch der Druck auf Apple wächst. Es bleibt spannend, abzuwarten, was sich die Konkurrenz noch so einfallen lassen wird, um Apple dauerhaft das Wasser abzugraben.

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