nav-left cat-right
cat-right

Handynavigation mit dem Smartphone

Handynavigation: Hier arbeitet der Falk Navigator auf einem Handy. Navigieren mit dem Smartphone ist der neue Trend... Foto: Falk. Navigationssysteme haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Waren sie zunächst nahezu unerschwinglich teuer und mit eingeschränkten Landkarten erhältlich, in deren Bereich sie den Autofahrer von seinem Startpunkt zu seinem Zielgebiet geleitet haben, so ist die Entwicklung von Navigationssystemen extrem voran getrieben worden. Heute sind Navigationssysteme kleine PC-Wunder, die sowohl von Autofahrern, als auch von Fußgängern und Radfahrern eingesetzt werden. Die Technik ist jetzt noch einen Schritt weiter: Handys und Smartphones wie das Google-Phone (G1) oder Apples iPhone können ebenfalls navigieren. Handynavigation mit dem Smartphone. Hier die Infos…

Handynavigation auf dem Vormarsch

Das Handy in der Tasche, ein Notizbuch daneben, jetzt noch das mobile GPS Navigationssystem einstecken. Ein schönes Bündel Technik muss der moderne Mensch mit sich herumschleppen. Doch der Trend geht zur Reduzierung der verschiedenen Geräte. So könnte das pure Navigationssystem bald schon vom Handy oder Smartphone bedroht werden, auch wegen eines unkomplizierten Software Download Verfahrens.. Denn die neuen mobilen Telefonzellen haben oft auch schon eine Navigationslösung eingebaut, wie das Infoportal NaviGoGo.de berichtet (hier der Bericht zur Handynavigation).

“Onboard” ist die ünstige Handynavigation im Ausland

Bei der Handynavigation gibt es zurzeit zwei Lösungen: das Kartenmaterial befindet sich auf dem Telefon selbst (ist also auf einer Datenkarte im Gerät gespeichert). Oder aber: das Handy zieht sich die gewünschte Route samt Karten über das Mobilfunktnetz. Die erste Lösung ist – gerade im Ausland – die kostengünstige Alternative. Denn wer mit der zweiten Variante in Europa unterwegs ist und sich eine Route per Handynavigation berechnen lassen möchte, muss teuere Verbindungsgeühren in Kauf nehmen. Besser ist es also, das Kartenmaterial gleich im Handy zu haben (Onboard Handynavigation). Gut jedoch bei der Navigation per Funkverbindung: Das Google-Handy und auch das iPhone können Google Maps darstellen, zeigen also auch ein Satellitebild und “Streetview”. Das erleichtert die Orientierung noch einmal. Welche Variante der Handynavigation Sie nutzen, müssen Sie also selbst entscheiden. Haben Sie eine Daten-Flatrate und sind selten im Ausland unterwegs, ist es okay, wenn sich das Smartphone die Routenvorschläge per Datenleitung zieht. Für häufige Anwendungen und Handynavigation im Ausland sollte es schon eine Onboard-Lösung sein.

Am Ende geht es imemr darum, den kürzesten oder schnellsten, eventuell sogar den benzinsparendsten Weg zum Ziel anzuzeigen und zwar sowohl innerhalb Deutschlands, als auch im Ausland. Daneben sind mittlerweile auch automatische Stauumfahrungen im Programm des Navigationssystems enthalten, ganz abgesehen von den vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten im täglichen Gebrauch durch Spielfunktionen, Organizer oder Notizbuch. Auch die Kosten für Handynavigationssysteme sind mittlerweile in eine annehmbare Preisspanne gerückt, wobei die Preise natürlich entsprechend der Leistungsfähigkeiten der Handynavigation (mehr als Google Maps und Co.) nach oben hin weit offen sind. Generell lässt sich wie bei normalen Navigationssystemen auch bei der Handynavigation sagen, dass der Preis parallel zum vorhandenem Kartenmaterial steigt. Ein Smartphone mit Kartenmaterial, das nur innerhalb der Bundesrepublik navigiert, ist somit wesentlich günstiger als ein solches, dass die Straßenkarten von ganz Europa anbietet.

Das Smartphone navigiert genau wie ein PNA

Von ihrer Funktion her werden die im Handel erhältlichen Navigationssysteme nach dem Vorbild des Militärs, des Flugverkehrs und der Seefahrt gebaut: Das amerikanische Global Position System, besser unter dem allseits gängigen Namen GPS bekannt, umfasst 27 Satelliten im Weltall. Diese senden permanent Signale aus, die ihre eigene Position angeben. Ein Navigationssystem kann diese GPS Signale empfangen und legt dadurch seinen eigenen Aufenthaltsort, sowie alle eigenen Bewegungen fest. Anhand des im Navigationssystems gespeicherten Kartenmaterials kann das Navigationsgerät die Route zum Zielpunkt errechnen. Dabei sind mittlerweile verschiedene Fahroptionen möglich. So kann man zum Beispiel bei der Routenerrechnung festlegen, dass Autobahnfahrten explizit ausgeschlossen werden sollen. Außerdem ist es möglich, dem Navigationssystem vorzugeben, die zeitlich schnellste Strecke oder die in der Entfernung kürzeste Strecke anzuzeigen. Für die Errechnung wird außerdem berücksichtigt, ob man sich mit einem langsamen, einem durchschnittlichen oder einem schnellen PKW bewegt. Neben der, den Optionen entsprechenden, optimalen Routen zeigt das Navigationssystem außerdem die genaue Kilometerentfernung und die veranschlagte Fahrzeit an. All diese Funktionen gelten für herkömmliche Navigationsgeräte (etwa PNA) genau so, wie für die Handynavigation. Mit einem Unterschied: ein Smartphone kann die ungefähre Position des Trägers auch über die Mobilfunkzellen, in denen das Handy eingebucht ist, errechnen. Wenn man die GPS-Funktion abgeschaltet hat, um Strom zu sparen, kann das G1-Handy dennoch die Position erstaunlich genau anzeigen.

Navigationssysteme sind neben den wahrscheinlich jeden bekannten Plug and Play Geräten, die portabel sind und zum Fahrtantritt im Fahrzeug angebracht werden, mittlerweile auch in anderen Formen erwerbbar. So sind viele Neuwagen ab Werk mit einem integrierten Navigationssystem, zumeist kombiniert in Radio und Bordcomputer, erhältlich. Aber auch für ältere Fahrzeuge gibt es Navigationssysteme zum festeinbaubaren Nachrüsten. Sie werden als Radio- Navigations- Kombination in die Radiovorrichtung eingebracht. Für eine solche Nachrüstung sind im Handel, neben den Radiokombinationen, sogar ganze Navigationsrechner erhältlich. Die neueste Entwicklung im Bereich der Navigationssysteme stellt jedoch die Handynavigation dar, bei der die Routenführung über das eigenen Mobiltelefon erfolgt. Allerdings beinhalten nur die Handys der neuesten Generation diese Funktion und es ist unbedingt eine Stromverbindung, ein Lautsprecheranschluss sowie eine GPS Antenne, die, insofern sie nicht im Handy integriert ist, auf dem Autodach angebracht werden muss, notwendig.

Navigationssysteme sind für viele Autofahrer aus ihrem Fahralltag gar nicht mehr wegzudenken. Ihre Entwicklung läuft unbeschreiblich rasant ab, so dass man heute auf vielfältige Weise die Dienste eines Navigationssystems in Anspruch nehmen kann. Das gilt insbesondere auch für die noch junge Handynavigation..

Ähnliche Berichte:

Antworten